Das Packen meines Rucksacks für die Reise war eine spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe. Dabei ging es nicht nur darum sich für die richtigen Utensilien zu entscheiden, sondern auch, sie so effizient wie möglich zu verstauen.
Der Rucksack: Der erste Schritt dorthin, war das Finden eines passenden Rucksacks, der bequem saß und für meine Bedürfnisse gut verstellbar war. Schnell war klar, das mein alter Tatonka Yukon 70 Liter Treckingrucksack genau das Richtige war. Bereits in Australien und Neuseeland hat mich der Rucksack begleitet und war auf unebenem Gelände und bei langen Strecken stets bequem zu tragen.
Die Kleidung: Da ich auf meiner Reise mit verschiedenen Wetterbedingungen konfrontiert sein werde war es wichtig, vielseitige Kleidung zu packen. Neben leichten T-Shirts, einer wasserdichten Jacke, einer warmen Daunenjacke und einem leichten Fleece, packte ich zwei gute Wanderhosen und eine Riege unterschiedlicher Strümpfe ein.
Schuhe und Ausrüstung: Bequeme und robuste Wanderschuhe waren für mich ein Muss. Sie sollten wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv sein, damit ich lange Strecken problemlos zurücklegen, aber auch das gelegentliche Ausrutschen wegstecken kann. Zusätzlich habe ich ein zweites paar leichte Schuhe mit eingepackt. Blasenpflaster, Schmerzmittel, Kohletabletten gegen Durchfall, ein Erste-Hilfe-Set, ein Taschenmesser, Seil und ein kleiner Kompass sind auch mit von der Partie.
Nahrung: Auch für diese Reise habe ich mich explizit dagegen entschieden einen Kocher mitzunehmen, da ich gerne kalt esse und mich beispielsweise gerne von kalorienreichen Nüssen und Trockenfrüchten ernähre, die mir die nötige Energie für den Tag geben. Natürlich wird es nicht nur ausschließlich Nüsse geben. Ich werde mich im Laufe der Reise viel mit der lokalen Nahrung auseinandersetzen und diese in mein Essens-Setup inkorporieren. Ein 3 Liter fassender Wasserbeutel, aus dem ich während des Laufens trinken kann, und ein Wasserfilter sind ebenso mit von der Partie.
Technik: Auf meiner Reise werde ich vier elektronische Geräte mitnehmen: ein Smartphone mit Offline-Karten, ein GPS-Tracker (Garmin inReach Mini), eine Kopflampe und eine Kamera mit drei Objektiven. Ein kleiner, tragbarer Solar-Lader, um die Akkulaufzeit der genannten Geräte zu erhöhen kommt auch mit.
Wichtige Dokumente und Geld: Ein Reisepass, diverse Versicherungsnachweise und etwas Bargeld wurden sicher im Rucksack verstaut.
Minimalismus: Während es verlockend war, alles mögliche mit einzupacken, habe dennoch versucht, so wenig wie möglich einzupacken. Denn ein leichter Rucksack ist bei langen Strecken und intensiven Erlebnissen angenehmer als ein schwerer. Ich habe mir über jeden Gegenstand Gedanken gemacht. Ob ich ihn nun wirklich brauchen werde oder nicht wird die Reise zeigen. Sollte es Gepäck geben, das während der Reise absolut nicht zum Einsatz kommt, werde ich mich davon trennen.
Fazit: Das Packen eines Reiserucksacks für eine längere Abenteuerreise um die Welt erfordert Planung und die Bereitschaft, nur auf das Wesentliche zu setzen. Der Rucksack sollte so leicht und funktional wie möglich sein, um dir die Freiheit und Flexibilität zu geben, die du auf deiner Reise brauchst. Egal, ob du durch dichte Wälder wanderst oder per Anhalter von Stadt zu Stadt reist – der richtige Rucksack ist dein treuer Begleiter auf deinem Weg unvergessliche Erinnerungen zu schaffen!
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