Die ersten Tage meiner Reise habe ich damit verbracht, Freunde zu besuchen, die auf dem Weg in Richtung Alpen wohnen. Dabei entschied ich mich, diese erste Strecke bis in den Süden Deutschlands mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen. Zum einen verspürte ich kein Bedürfnis, in Nordrhein-Westfahlen zu trampen, zum anderen war das Wetter sehr regnerisch.
So führte mich meine erste Etappe am Dienstag, den 25.03.2025 in die Nähe von Frankfurt, wo ich eine frühere Kommilitonin Isabel aus der Ethnologie besuchen konnte.
Am Mittwoch, den 26.03.2025, ging es dann direkt weiter in Richtung Bodensee. Dort habe ich Charlotta, eine Freundin aus der Waldorfschulzeit besucht, die am Lichthof arbeitet. Als ich zwischen 14 und 15 Uhr in Salem eintraf, entschied ich mich dazu, die restlichen fünfzehn Kilometer bis zum Hof zu laufen, um mich und meinen Rucksack auf die Probe zu stellen. So ging es über Felder, Wiesen und an Landstraßen entlang. Diese erste verregnete Wanderung nutzte ich, um mich mit meinem Gepäck vertraut zu machen und Schwächen in meinem Set-up zu finden. So wurde beispielsweise schnell deutlich, dass ich meinen Gürtel gegen einen anderen austauschen musste, da er hart auf der Hüfte auflag und mir in Kombination mit dem Hüftgurt des Rucksacks in die Haut schnitt. Auch war schnell klar, dass ich Gewicht verlieren musste. Also nutzte ich den darauffolgenden Tag auf dem Hof, um meinen Rucksack noch einmal gründlich durchzugehen und mich von Dingen zu trennen.


Am Freitag, den 28.03.2025, ging es weiter nach Kempten im Allgäu. Dort half ich, da es zeitlich perfekt passte, Marie – ebenso eine alte Schulkameradin – bei ihrem Umzug nach Vorderburg, wobei ich auf viele freundliche Gesichter stieß und neue Bekanntschaften machte.

Jetzt habe ich alle mir bekannten Menschen auf dem Weg in die Alpen getroffen und wurde von allen äußerst lieb empfangen und beherbergt. Ab nun starte ich ins Ungewisse und ich freue mich darauf!
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